Seminarbereich

Praxisseminare

Gerne möchten wir Sie zu unserer Veranstaltungsreihe

Arbeits- und Pflegerecht am Abend

einladen. Bei diesen Themenabenden wollen wir Sie in unseren Kanzleiräumen über praxisrelevante Themen aus dem Arbeits- und Pflegerecht, mit den Schnittstellen u.a. zum Heim-, Sozialversicherungs-, Datenschutz- und Steuerrecht, informieren und diese zusammen mit Ihnen vertiefen.

Unser Ziel ist es, Sie mit wichtigen Informationen zu versorgen, Ihre Fragen praxisnah zu beantworten und im kleinen Kreis einen kollegialen Austausch zu fördern. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl auf zehn Personen begrenzt ist.

21.02.2019
Umgang mit arbeitsunfähigen Arbeitnehmern

Inhalt: Der Umgang mit arbeitsunfähigen Arbeitnehmern ist für jeden Arbeitgeber ein schwieriges Kapitel. Arbeitsunfähigkeitszeiten im üblichen Umfang werden von jedem Arbeitgeber zu Recht akzeptiert. Schwierig wird es dann, wenn Zweifel an der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bestehen, die Entgeltfortzahlungen wg „angeblichen“ Ersterkrankungen ständig ansteigen oder der regelmäßige oder lange Ausfall von Mitarbeitern die Einsatzplanung erschweren. Wir wollen deshalb die Möglichkeiten des Arbeitgebers besprechen, welche Pflichten Arbeitnehmer bei einer Arbeitsunfähigkeit haben, wie der AG bei Zweifeln an der AU vorgehen kann, wie der AG die Auskünfte des Arztes bzw. der Krankenkasse, ob eine Ersterkrankung vorliegt, überprüfen kann, wie nach aktueller Gesetzeslage ein wirksames betriebliches Eingliederungsmanagement (bEM) durchgeführt werden kann und welche Möglichkeiten es bei der Dienstplangestaltung gibt. Dabei soll der Schwerpunkt auf praxistaugliche und in der Praxis erprobte Lösungen liegen.

05.03.2019
Aktuelles Arbeitsrecht 2019

Inhalt: In der Veranstaltung Aktuelles Arbeitsrecht 2019 möchten wir Ihnen aktuelle Gesetze und Urteile aus dem Arbeitsrecht vorstellen. Dabei sollen besonders die praktischen Auswirkungen auf Ihre Pflegeeinrichtung oder Ihren Pflegedienst beleuchtet werden. Ziel ist es, Problembewusstsein zu schaffen und praxistaugliche Lösungen aufzuzeigen. Voraussichtliche Inhalte werden u.a. Änderungen im TzBfG (sachgrundlose Befristung, Arbeit auf Abruf, Arbeitszeiten bei Aushilfen, befristete Teilzeitarbeit), Auswirkung des neuen Mindestlohns, neue Rechtsprechung zum Urlaubsrecht, Unwirksamkeit von Ausschlussfristen und Höhe von Nachtarbeitszuschlägen sein. Gerne werden wir aber auch andere aktuelle Themen oder Fragen der Teilnehmer besprechen.

21.03.2019
Die Personalkosten in Pflegesatzverhandlungen

Inhalt: Der neue § 84 Abs. 2 SGB XI ermöglicht es Einrichtungsträgern höhere Personalkosten zu refinanzieren. Dieser Schritt ist dringend geboten, um ausreichend Personal zu halten und zu gewinnen. Allerdings sind mit der gesetzlichen Regelung viele Fragen aufgeworfen worden, die bisher nicht geklärt sind. In dem Seminar wollen wir uns u.a. mit folgenden Fragen beschäftigen:

  • Was ist die tarifvertraglich vereinbarte Vergütung?
  • Wie berechne ich die tarifvertragliche Vergütung?
  • Brauche ich einen eigenen Tarifvertrag oder sollte ich mich AVR anschließen?
  • Muss ich bei der „Anlehnung“ an einen Tarif auch genau die Tarifvorschriften anwenden oder kann ich mein eigenes Vergütungssystem beibehalten oder neu entwickeln?
  • Werden auch die Kosten für „Zeitarbeit“ oder „freie Mitarbeiter“ refinanziert?
  • Können die Pflegekassen höhere Personalkosten ablehnen und was könnte ich dagegen unternehmen?
  • Wie setze ich höhere Personalkosten in den Pflegesatzverhandlungen um?
  • Muss ich bei höheren Personalkosten, die gesamte Vergütung an die Arbeitnehmer weitergeben?
  • Muss ich die Vergütung meiner Mitarbeiter voll nachweisen oder bleibt die Nachweispflicht weiterhin eingeschränkt?

25.04.2019
Minenfelder: Zeitarbeit, freie Mitarbeiter, Personalvermittlung, Aushilfen

Inhalt: Um den Personalbedarf und die Einhaltung der Fachkraftquote sicherzustellen, sind viele Unternehmen in der Pflege darauf angewiesen, zusätzliches Personal „einzukaufen“. Trotz der Not auf Zeitarbeit, „freie Mitarbeiter“, Arbeitsvermittler oder Aushilfen zurückgreifen zu müssen, dürfen die damit verbundenen Risiken nicht außer Acht gelassen werden, da diese die Existenz eines Unternehmens massiv gefährden können. Im Seminar wollen wir uns mit den einzelnen Gebieten, den Risiken aber auch Chancen und Trends auseinandersetzen, um praxistaugliche Lösungen aufzuzeigen und zu erörtern.

23.05.2019
Datenschutz in der Pflege - 1 Jahr DS-GVO

Inhalt: Im Mai 2019 wird die Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) bereits ein Jahr lang anzuwenden und umzusetzen sein. Im Gegensatz zu vielen „Unkenrufen und Panikmachern“, sind 7-stellige Bußgeldbescheide und Abmahnwellen im Pflegebereich ausgeblieben. Dies ist aber kein Grund sich zurückzulehnen, da gerade Fälle aus dem europäischen Ausland zeigen, dass auch im Gesundheitsbereich die Aufsichtsbehörden die gesetzlichen Vorgaben überprüfen und diese mit empfindlichen Bußgeldern durchsetzen wollen. Auch die gesetzlich verordnete Beweislastumkehr und die hohen Schadensersatzansprüche verletzter Personen, deuten das Risikopotenzial bei Datenschutzverletzungen deutlich an. Zudem zeigt gerade der Alltag in der Pflege, welche Herausforderungen der Datenschutz bietet.

In dem Seminar wollen wir uns mit den praxisrelevanten Grundlagen der DS-GVO für die Pflege auseinandersetzen, um dann Beispiele aus der Praxis, insbesondere Datenschutz in Heim- und Arbeitsverträgen, Datenschutz im Pflegealltag und den Beschäftigtendatenschutz, zu erörtern und zu besprechen.

20.06.2019
Urlaubsrecht in der Pflege

Inhalt: Kaum ein Bereich im Arbeitsrecht ist in den letzten Jahren aufgrund europäischer Rechtsprechung so aus den Fugen geraten wie das Urlaubsrecht. Grundsätze, die Jahrzehnte lang Bestand hatten, wurden vom EuGH über den Haufen geworfen. Aktuelle Tendenzen des EuGH zeigen, dass es für den Arbeitgeber noch schlimmer werden wird.

Das Seminar soll dabei helfen, einen aktuellen Überblick über das Urlaubsrecht und die zukünftigen Entwicklungen zu erhalten. Dabei werden wir einen Schwerpunkt auf die Umsetzung des Urlaubsrechts im Pflegealltag, insbesondere bei der Vertragsgestaltung, der Urlaubs- und Dienstplanung, Urlaubsansprüche von arbeitsunfähigen Arbeitnehmern, Wechsel Vollzeit in Teilzeit, Urlaub bei Freistellung sowie den Urlaubsansprüchen bei Vertragsbeendigung, setzen.

19.09.2019
Die Beendigung von Arbeitsverhältnissen

Inhalt: Dieses Seminar ist der Auftakt unserer dreiteiligen Seminarreihe zum Kündigungsrecht. Im ersten Seminar „Beendigung von Arbeitsverhältnissen“, wollen wir uns mit den allgemeinen Grundlagen beschäftigen, wie Arbeitsverhältnisse beendet werden können und welche rechtlichen „Stolperfallen“ umgangen werden sollten.

Dabei sollen praxisrelevante Schwerpunkte auf die Bereiche

  • wann kann ein Arbeitsverhältnis beendet werden, wie z.B. die Beendigung durch befristete Arbeitsverhältnisse, Übersicht Kündigungsschutz, Probezeit, Beendigung wegen Alters, Aufhebungs- oder Abwicklungsvertrag,
  • wie wird ein Arbeitsverhältnis beendet, z.B. der richtige Kündigungstext, Form der Kündigung, Zustellung, Kündigungsfristen, Vertreterkündigung, Unterschied ordentliche und außerordentliche Kündigung, Änderungskündigung, § 1a-Kündigung sowie
  • Grundsätze des Arbeitsgerichtsverfahrens,

gelegt werden.

24.10.2019
Die krankheitsbedingte Kündigung

Inhalt: Nachdem im vorherigen Seminar die allgemeinen Grundlagen des Kündigungsrechts besprochen wurden, dreht sich dieses Seminar um die krankheitsbedingte Kündigung.

Der Ausfall von arbeitsunfähigen Arbeitnehmern gehört zum Alltag in der Pflegebranche. Berechtigte und überschaubare Ausfallzeiten werden regelmäßig akzeptiert. Probleme treten dann auf, wenn Arbeitnehmer häufig oder lange krank sind. Dann besteht zur Sicherstellung der Bewohnerversorgung Handlungsbedarf.

Im Seminar wollen wir u.a. erörtern,

  • wann der Arbeitgeber wegen Krankheit kündigen kann,
  • wie die Pflicht zum betrieblichen Eingliederungsmanagement (bEM) praxistauglich erfüllt wird,
  • wie eine krankheitsbedingte Kündigung umgesetzt wird,
  • welche Chancen und Risiken ein Arbeitsgerichtsverfahren bietet,
  • wie Annahmeverzugsrisiken und hohe Abfindungen vermieden werden,
  • wie und wann in Fällen von Alkohol- und Medikamentenmißbrauch und bei Abhängigkeit gekündigt werden kann.

21.11.2019
Die verhaltensbedingte Kündigung

Inhalt: Im letzten Seminar zum Kündigungsrecht geht es um die verhaltensbedingte Kündigung. Auch wenn aufgrund des Personalmangels in der Pflege viele Pflichtverletzungen von Arbeitnehmern geduldet werden, so muss dennoch zum Schutz der Bewohner, der Kollegen und des Arbeitgebers eine verhaltensbedingte Kündigung bei erheblichen Pflichtverletzung ausgesprochen werden.

Im Seminar wollen wir uns u.a. damit beschäftigen,

  • welche Pflichtverletzungen, insbesondere im Pflegealltag, zur Kündigung führen können,
  • welche alternativen Sanktionsmöglichkeiten dem Arbeitgeber bei Pflichtverletzungen zur Verfügung stehen,
  • wie eine Abmahnung richtig zu formulieren ist und welche Grundlagen und Fallstricke zu beachten sind,
  • ob eine fristlose, außerordentliche und/oder ordentliche Kündigung auszusprechen ist,
  • welche Risiken bei einer unwirksamen Kündigung bestehen und wie diese zu vermeiden sind,
  • welche Chancen und Risiken ein Kündigungsschutzprozess vor dem Arbeitsgericht bietet.

Veranstaltungsort:

Anwaltskanzlei Kälble, Königstr. 50a, 30175 Hannover

Veranstaltungszeit:

16.30 – 19.00 Uhr, einschl. 15 Minuten Pause

Kostenbeitrag:

90,00 € (bzw. 70,00 € bei lfd. Beratungsvertrag) je Termin,  zzgl. USt.,  einschl. Unterlagen, Getränke und Snacks

Anmeldung:

Wenn Sie Interesse an einer oder mehreren Veranstaltungen haben, können Sie sich direkt per E-Mail oder mit dem Anmeldeformular anmelden.

Veranstaltungsbedingungen:

Für alle Veranstaltungen gelten die nachstehenden Veranstaltungsbedingungen:

  1. Die Anmeldung kann direkt per E-Mail oder durch Übersendung des ausgefüllten Anmeldeformulars (siehe Downloads) erfolgen. Bei Anmeldung per E-Mail geben Sie bitte die gewünschte Veranstaltung, Name der Teilnehmer und Adresse des Unternehmens an.
  2. Die Anmeldung wird für beide Seiten erst verbindlich, wenn wir die Teilnahme in Text- oder Schriftform bestätigt haben.
  3. Der Kostenbeitrag beträgt für jeden Teilnehmer pro Veranstaltung 90,00 € zzgl. USt. Für Mandaten mit laufenden Beratungsverträgen beträgt der Kostenbeitrag lediglich 70,00 € zzgl. USt. Der Kostenbeitrag ist innerhalb einer Woche nach Zugang der Teilnahmebestätigung und Rechnung auf das Konto der Anwaltskanzlei Kälble zu zahlen.
  4. Bei einer Stornierung der Anmeldung bis spätestens 4 Wochen vor dem jeweiligen Veranstaltungstermin entstehen Stornokosten von 30,- € zzgl. USt. pro Teilnehmer. Danach ist eine kostenfreie Stornierung nicht mehr möglich und der gesamte Kostenbeitrag wird fällig. Der Teilnehmer ist jedoch jederzeit berechtigt, einen Ersatzteilnehmer zur Veranstaltung zu schicken.
  5. Bei einer Absage der Veranstaltung durch die Anwaltskanzlei kann der Teilnehmer auf seinen Wunsch eine andere Veranstaltung wählen oder den Kostenbeitrag zurückerstattet verlangen. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen.