Seminarbereich

Praxisseminare

Gerne möchten wir Sie zu unserer Veranstaltungsreihe

Arbeits-, Heim- und Pflegerecht am Abend

einladen. Bei diesen Themenabenden wollen wir Sie in unseren Kanzleiräumen über praxisrelevante Themen aus dem Arbeits-, Heim- und Pflegerecht informieren und diese zusammen mit Ihnen vertiefen.

Unser Ziel ist es, Sie mit wichtigen Informationen zu versorgen, Ihre Fragen praxisnah zu beantworten und im kleinen Kreis einen kollegialen Austausch zu fördern. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl auf zehn Personen begrenzt ist.

04.11.2021 - Die Pflegereform 2021/2022

Was bedeutet die Pflegereform für die Pflegesatzverhandlungen und den Versorgungsvertrag?

Die aktuelle Pflegereform verknüpft die Zahlung von Tarifgehältern mit dem Versorgungsvertrag. In dem Seminar wollen wir darstellen und erörtern, ob eine Tarifbindung erforderlich ist, welche Auswirkungen die Reform auf die Pflegesatzverhandlungen hat, welche Rolle die Investitionskosten spielen, ob mit einer Kündigung des Versorgungsvertrages zu rechnen ist, ob bzw. wie die Heimbewohner von steigenden Kosten entlastet werden sollen und was Einrichtungsträger nun zu beachten haben.

Referent: RA Frank Kälble

18.11.2021 - Stress mit der Heimaufsicht? Was tun?

Nachdem viele Heimaufsichten während der Coronapandemie nicht oder nur schwer zu erreichen waren, verdoppeln diese „gefühlt“ seit einigen Monaten ihre Anstrengungen, Pflegeeinrichtungen zu überprüfen, Maßnahmebescheide zu erlassen und Aufnahmestopps anzuordnen. In solchen Fällen ist es gut, wenn der Einrichtungsträger weiß, welche Aufgaben, Rechte und Pflichten die Heimaufsicht hat. In dem Seminar wollen wir diese Bereiche genauso beleuchten, wie die Möglichkeiten, sich gegen unrechtmäßige Maßnahmen der Heimaufsicht zur Wehr zu setzen. Dabei werden ebenso einzelne Bereiche des auch für die Heimaufsicht geltenden Datenschutzes, Fragen zur Fachkraftquote, Abstimmungen mit den Kostenträgern, Rechtsbehelfe, Beschäftigungsverbote sowie Zwangsgelder angesprochen und diskutiert.

Referent: RA Martin Rokahr

02.12.2021 - Der Heimvertrag und offene Heimkosten

Grundlagen, Aktuelles und wirkungsvolle Strategien!

  • Der Einzug eines Bewohners in eine Pflegeeinrichtung beginnt regelmäßig mit dem Abschluss eines Heimvertrages. In den meisten Fällen ist dies mit einer wahren „Unterschriftenflut“ verbunden, ohne dass der Einrichtungsträger und die Bewohner bzw. Angehörigen wissen, warum alles unterschrieben werden muss, geschweige denn verstehen, was im Vertrag alles drinsteht. Die von vielen Verbänden angebotenen Musterverträge sind höchstens für ausgewählte Juristen nachzuvollziehen, verfehlen aber ihr Ziel, transparent und verständlich die gegenseitigen Rechte und Pflichten des Aufenthaltes in der Pflegeeinrichtung zu beschreiben.
  • Wir wollen in dem Seminar Vorschläge und Anregungen geben, wie ein Heimvertrag verständlich und übersichtlich sowohl für die Verwaltung als auch für die Bewohner und deren Vertreter konzipiert werden kann. Dabei wollen wir die Grundlagen des Heimvertragsrechts, des Vertragsschlusses, die gegenseitigen Rechte und Pflichten während eines Aufenthaltes, aber auch die beiderseitigen Beendigungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung des WBVG und der aktuellen Rechtsprechung darstellen. Wir werden diskutieren, ob ein 3-seitiger Heimvertrag machbar und sinnvoll ist sowie welche Strategien sich für Einrichtungsträger bei Unstimmigkeiten mit Bewohnern und deren Angehörigen anbieten.
  • Ein weiterer Schwerpunkt wird die Behandlung offener Heimkosten sein. Die Zahlung des Heimentgeltes ist für jede Einrichtung existenziell. Hier können Fehler oder Zögern zu erheblichen wirtschaftlichen Nachteilen, bis hin zum Totalverlust der Forderung führen. Die Durchsetzung von Heimkosten beginnt bereits mit dem richtigen Heimvertrag, geht über die Rechnungsstellung zur effektiven Mahntätigkeit und endet schließlich beim „Heimkosteninkasso“. Wir wollen mit Ihnen diese notwendigen Schritte beleuchten, Anregungen zum Forderungseinzug, aber auch Hinweise zur Haftung von Betreuern, Bevollmächtigten bzw. Angehörigen geben.

Referenten: RA Frank Kälble und RA Martin Rokahr

Bereits in 2019 durchgeführte Veranstaltungen

  • Die verhaltensbedingte Kündigung
  • Die krankheitsbedingte Kündigung
  • Die Beendigung von Arbeitsverhältnissen
  • 1 Jahr DSGVO – Datenschutz in der Pflege
  • Der Umgang mit arbeitsunfähigen Arbeitnehmern
  • Urlaubsrecht in der Pflege
  • Die Personalkosten in den Pflegesatzverhandlungen
  • Minenfelder: Arbeitnehmerüberlassung, freie Mitarbeit, Aushilfen
  • Aktuelles Arbeitsrecht 2019

Veranstaltungsort:

Anwaltskanzlei Kälble & Kollegen, Königstr. 50a, 30175 Hannover

Veranstaltungszeit:

16.30 – 19.00 Uhr, einschl. 15 Minuten Pause

Kostenbeitrag:

95,00 € (bzw. 75,00 € bei lfd. Beratungsvertrag) je Termin,  zzgl. USt.,  einschl. Unterlagen, Getränke und Snacks

Anmeldung:

Wenn Sie Interesse an einer oder mehreren Veranstaltungen haben, können Sie sich direkt per E-Mail oder mit dem Anmeldeformular anmelden.

Veranstaltungsbedingungen:

Für alle Veranstaltungen gelten die nachstehenden Veranstaltungsbedingungen:

  1. Die Praxisseminare finden in der Anwaltskanzlei Kälble & Kollegen, Königstr. 50a, 30175 Hannover, jeweils in der Zeit von 16.30 bis 19.00 Uhr, einschl. 15 Minuten Pause, statt.
  2. Die Anzahl der Teilnehmer ist grds. auf 10 TN begrenzt. Die Anmeldung wird für beide Seiten erst verbindlich, wenn die Anwaltskanzlei die Teilnahme in Text- oder Schriftform bestätigt hat.
  3. Der Kostenbeitrag beträgt für jeden Teilnehmer pro Veranstaltung 95,00 € zzgl. USt. Für Mandanten mit einem laufenden Beratungsvertrag beträgt der Kostenbeitrag lediglich 75,00 € zzgl. USt. In dem Kostenbeitrag sind Handout, Getränke und Snacks enthalten. Der Kostenbeitrag ist innerhalb einer Woche nach Zugang der Teilnahmebestätigung und Rechnung auf das Konto der Anwaltskanzlei Kälble & Kollegen zu zahlen.
  4. Bei einer Stornierung der Anmeldung bis spätestens 4 Wochen vor dem jeweiligen Veranstaltungstermin entstehen Stornokosten von 30,- € zzgl. USt. pro Teilnehmer. Danach ist eine kostenfreie Stornierung nicht mehr möglich und der gesamte Kostenbeitrag wird fällig. Der Teilnehmer ist jedoch jederzeit berechtigt, einen Ersatzteilnehmer zur Veranstaltung zu schicken.
  5. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass der angemeldete Teilnehmer entweder nachweislich vollen Impfschutz hat oder innerhalb der letzten 6 Monate vor der Veranstaltung von einer COVID-Erkrankung genesen ist (sog. 2-G).
  6. Ihre personenbezogenen Daten werden nicht an unberechtigte Dritte weitergegeben und lediglich zur Anbahnung und Erfüllung der Veranstaltung sowie zur Wahrnehmung unserer vertraglichen und gesetzlichen Rechte und Pflichten verarbeitet.
  7. Bei einer Absage der Veranstaltung durch die Anwaltskanzlei, kann die meldende Einrichtung auf Wunsch eine andere Veranstaltung wählen oder den Kostenbeitrag zurückerstattet verlangen. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen.