Einleitung

Auf unserer Schwerpunktseite Pflegesatzverhandlungen möchten wir Ihnen Informationen rund um das Thema Pflegesatzverhandlungen für stationäre Pflegeeinrichtungen geben.

Für viele Heimbetreiber ist das Thema Pflegesatzverhandlungen kaum zu durchdringen. Sofern Steuer- oder Unternehmensberater beteiligt sind, werden die Zahlen, Kalkulationen oder Drittvergleiche gerne „mystifiziert“, um kein „Herrschaftswissen“ preiszugeben. Auch die Pflegekassen tragen ihren Anteil zum „Mysterium“ Pflegesatzverhandlungen bei, in dem z.B. in jedem Bundesland verschiedene Kalkulationsraster für die Pflegesatzverhandlungen vorgegeben werden. Zudem besteht eine regelrechte „Datensammelwut“ der Pflegekassen, die kaum noch mit den bundeseinheitlichen Vorgaben übereinstimmt. Bei alledem bleibt die Transparenz häufig auf der Strecke.

Umso wichtiger ist es, als Betreiber einer Pflegeeinrichtung den Durchblick zu behalten. Immerhin geht es um die Finanzierung der Einrichtung und damit um deren Existenzgrundlage.

Die Vergütung der stationären Pflegeeinrichtungen ist im Wesentlichen in § 84 und § 85 SGB XI geregelt. Zu unterscheiden ist zwischen

  1. der Kalkulation der Pflegesätze, wozu insbesondere Sach- und Personalkosten gehören,
  2. das Verfahren zur Vorbereitung, Durchführung und Abschluss der Pflegesatzverhandlungen sowie
  3. der anschließenden Heimentgelterhöhung gegenüber den Bewohnern.

Wir wollen mit dieser Schwerpunktseite Grundlagen vermitteln und Strategien aufzeigen. Eine Rechtsberatung im Einzelfall kann und will diese Seite nicht leisten. Hierfür benötigen Sie einen kompetenten Rechtsanwalt, der wegen den Abgrenzungsfragen Spezialist im Arbeits- und Pflegeversicherungsrecht sein sollte.

Die Anwaltskanzlei Kälble & Kollegen berät und unterstützt stationäre Pflegeeinrichtungen bei der Vorbereitung, Durchführung und Umsetzung von Pflegesatzverhandlungen. Unser Ziel ist es, für Transparenz zu sorgen, um gemeinsam mit der Mandantschaft erfolgreiche individuelle Pflegesatzverhandlungen durchzuführen.